(Europäischen)Schutznormen - Welche müssen eingehaltet werden?

Die Schutzstandards für chirurgische Masken und FFP-Schutzmasken sind unterschiedlich und unterliegen je nach Einsatzland unterschiedlichen Vorschriften.

Chirurgische Masken: Die Masken werden in Ausatmungsrichtung (von innen nach aussen) geprüft. Die Tests untersuchen die Wirksamkeit der bakteriellen Filtration. Sie erfüllen die folgenden regionalen Standards.

Europäische Norm EN 14683. Entsprechend dieser Norm gibt es drei Wirksamkeitsstudien:

  • Typ 1 oder EFB1 mit einer bakteriellen Filtrationseffizienz von mehr als 95%.
  • Typ 2 oder EFB2 mit einer bakteriellen Filtrationseffizienz von mehr als 98%.
  • Typ R die europäische Norm fügt auch einen Test bezüglich der Spritze Beständigkeit 1R und 2 hinzu, wobei 2R den größten Widerstand bietet.

Amerikanische Norm: Chirurgische Masken müssen in den Vereinigten Staaten den ASTM-Normen entsprechen. Es gibt drei Stufen des Schutzes:

  • Stufe 1: für ein geringes Risiko von Flüssigkeits Einwirkung.
  • Stufe 2: für ein mittleres Risiko der Flüssigkeit Einwirkung.
  • Stufe 3: für ein hohes Risiko der Flüssigkeit Einwirkung.

FFP-Schutzmasken: Schutz der Masken wird beim Einatmen geprüft (von außen nach innen). Hierbei werden sowohl die Wirksamkeit des Filters als auch Undichtigkeiten am Gesicht berücksichtigt. Sie müssen den folgenden regionalen Normen entsprechen:

Europäische Norm EN 149: 2001, nach der es drei Klassen von Einweg-Atemschutzmasken gegen Partikel gibt:

  • FFP1: die geringste Filterung der drei Masken; Anteil der Aerosol Filtrieren mindestens 80%, Leckage nach innen höchstens 22%; wird hauptsächlich als Staubmaske verwendet (DIY und andere Arbeiten).
  • FFP2: Minimaler Filter Prozentsatz 94%, Innere Leckage maximal 8%; Nutzung hauptsächlich in Baugewerbe, Landwirtschaft, Pharmaindustrie und durch das Pflegepersonal für grippekranke Patienten (Vogelgrippe, SARS, Lungenpest, Tuberkulose und kürzlich Coronavirus).
  • FFP3: Minimaler Filter Prozentsatz 99%, Endoleckage maximal 2%; Nutzung hauptsächlich in Baugewerbe, Landwirtschaft, Pharmaindustrie und durch das Pflegepersonal für grippekranke Patienten (Vogelgrippe, SARS, Lungenpest, Tuberkulose und kürzlich Coronavirus).

Amerikanischer Standard: In den Vereinigten Staaten müssen Atemschutzmasken den NIOSH-Normen (National Institute for Occupational Safety and Health) entsprechen. Gemäß dieser Norm gibt es je nach Ölbeständigkeit verschiedene Klassen von Schutzmasken:

  • Klasse N: nicht ölbeständig Es wird zwischen N95, N99 und N100 unterschieden. Die Zahl nach dem Buchstaben gibt den gefilterten Prozentsatz an Schwebeteilchen an.
  • Klasse R: Diese Maske hat eine maximale Ölbeständigkeit von acht Stunden. Die Typen R95, R99 und R100 sind hier ebenfalls zu finden.
  • Klasse P: Diese Maske ist vollständig ölbeständig. Die Typen P95, P99 und P100 sind ebenfalls erhältlich.